Zurück zu Verein

Allgemeine Standordnung

  1. Jede Schützin und jeder Schütze meldet sich beim Schießwart an, der soweit möglich, den gewünschten Stand zuteilt.
    Diese Regelung gilt nicht für Mitglieder des CSP und im Falle von Sondervereinbarungen.
  2. Funktionäre, Lehrwarte, Trainingsbeauftragte und der Schießwart haben folgende Rechte:
    1. Kontrolle mitgebrachter Waffen und Munition, sowie der Waffenbesitzkarte oder einer ordnungsgemäßen Waffenregistrierung.
    2. Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen jederzeit zu kontrollieren.
    3. Erteilung von Stand- oder Hausverweisen, insbesondere dann, wenn die Sicherheitsbestimmungen nicht eingehalten werden
    4. Erteilung einer Erlaubnis für den Zutritt von Zuschauern und Kindern.
  3. Neue Mitglieder des LH werden vom zuständigen Lehrwart (oder Trainingsbeauftragten) eingewiesen, der auch für einen Schießkurs oder ein Einführungstraining zuständig ist.Neue Schützinnen oder Schützen, die nicht Mitglieder des LH sind, müssen, bevor sie mit dem Schießen beginnen, vom Schießwart eingewiesen werden. Dieser hat sich auch zu überzeugen, dass der Umgang mit der Waffe sicher beherrscht wird.
  4. Mitgliedern des LH ist das Schießen ohne Aufsicht nur mit einer Freigabe durch den zuständigen Lehrwart erlaubt.
    Schützinnen oder Schützen, die nicht Mitglieder des LH sind stehen immer unter Aufsicht des Schießwarts.
  5. Jeder Standbenützer verhält sich diszipliniert und befolgt die Anordnungen von Funktionären, des Lehrwarts, Trainingsbeauftragten, Standaufsichtsführenden oder des Schießwarts.
  6. Bis zum 14.Lebensjahr ist das Betreten der Anlagen und der Aufenthalt auf den Ständen nur in Begleitung der Eltern oder Erziehungsberechtigten erlaubt.
    Für Unfälle ist die Begleitperson verantwortlich und haftbar.
  7. Jede Schützin und jeder Schütze, sowie begleitende Personen haften für Unfälle und Schäden jeder Art, die von ihnen verursacht werden, gegenüber dem Landeshauptschießstand und anderen betroffenen Personen.
  8. Zuschauer, sowie Schützinnen und Schützen die gerade nicht schießen und keine Lehrtätigkeit ausüben, haben sich hinter den Standbarrieren oder, wenn solche nicht vorhanden sind, mindestens 2,5 m hinter dem/den schießenden Schützen aufzuhalten.
  9. Die Zahl der Benützer eines Standes kann vom Schießwart oder sonst zuständigem Funktionär festgelegt bzw. eingeschränkt werden.
  10. Die Stände dürfen nur in nüchternem Zustand und ohne Beeinträchtigung durch Drogen betreten und benutzt werden. Zuwiderhandeln zieht sofortigen Standverweis nach sich.
  11. Lärmen oder sonst ungehöriges Verhalten bitte unterlassen und Rauchverbote einhalten.
  12. Auf den Schießständen Mobiltelefone nicht benutzen
  13. Bei der Ausübung des Schießsportes soll eine angemessene Kleidung getragen werden.Kampfanzüge, Schaftstiefel oder uniformähnliche Kleidungsstücke und Accessoires sind nicht erwünscht. Bundesheer- und Polizeiuniformen sind zugelassen.
  14. Bei Funktionsstörungen der Anlagen (Scheibenwagen etc.) sofort die Notaustaste drücken und den Schießwart oder einen sonst zuständigen Funktionär verständigen.
  15. Es wird empfohlen vor Beginn der Schießübungen den Stand auf allfällige Schäden zu überprüfen und diese gegebenenfalls sofort dem Schießwart oder einem Funktionär zu melden. Bei Nichtmeldung kann angenommen werden, dass der Schaden durch den jeweiligen Standbenutzer verursacht wurde.
  16. Alle Personen, welche sich auf einem Stand aufhalten, sind verpflichtet, während des Schießbetriebes einen Gehörschutz zu tragen.
    Beim Schießwart kann ein Gehörschutz ausgeliehen werden.
  17. Es dürfen nur Waffen verwendet werden für die ein Stand jeweils eingerichtet ist.
  18. Waffen dürfen nur ungeladen zum oder vom Stand weg transportiert werden.
  19. Aus Sicherheitsgründen bitte beim Schießen keine Handschuhe tragen.
  20. Berühren und Hantieren mit fremden Waffen nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt.
  21. Solange sich jemand im Bereich zwischen dem Stand und den Scheiben, also im Schussbereich befindet, dürfen Waffen und Munition nicht in die Hand genommen werden.
  22. Das Laden ist erst unmittelbar vor der Schussabgabe zulässig.
    Aus Sicherheitsgründen Magazine nur mit 5 Patronen je Schussserie laden.
    Ladevorgänge grundsätzlich nur in Richtung auf das Ziel vornehmen und nochmals überzeugen, dass sich niemand im Schussbereich aufhält.
  23. Es darf nur auf die vorgesehenen Ziele (wie z. B. Scheiben) geschossen werden.
  24. Befinden sich mehrere Schützen/Personen am Stand und kommt es zu einer Störung an der Waffe (Pistole) so ist diese solange in 45° Stellung zu halten bis alle Schützen ihre Serie beendet haben. Um die Störung zu signalisieren ist eine Hand zu heben. Erst nach Beendigung der Schussserie aller Schützen ist das Hantieren an der Waffe zulässig. Für Gewehre und andere Waffen gilt diese Regelung analog, soweit anwendbar.
  25. Beim Entladen oder bei Störungsbehebungen ist mit besonderer Sorgfalt vorzugehen und die Waffe immer in Richtung auf das Ziel zu halten.
    Ist eine Störung nicht einfach behebbar, dann die Waffe unter Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen aus dem Stand bringen.
  26. Reinigen oder Reparieren der Waffen am Stand soll nur in Ausnahmefällen erfolgen.
  27. Jedes Mitglied des LH soll die Kommandos beim Schießen im Verband beherrschen.
  28. Bei Beendigung einer Schussserie die Waffen, falls zutreffend entladen, und ablegen.
  29. Ausübende Schützen dürfen in keiner Weise gestört oder abgelenkt werden.
  30. Die gesamte Anlage, Scheiben und technische Einrichtungen mit Sorgfalt behandeln.
  31. Die Scheiben, sofern sie nicht erneuert werden, sorgfältig mit runden, schwarzen und weißen Selbstklebern verkleben.
  32. Nach dem Schießen die Patronenhülsen einsammeln und in die hierfür vorgesehenen Behälter entsorgen.
  33. Vor dem Verlassen des Standes Verschmutzungen, die durch die Benutzung entstanden sind, beheben und Abfälle entsorgen.
  34. Nach dem Schießen meldet sich jede Schützin und jeder Schütze beim Schießwart ab, bezahlt die angefallenen Gebühren in bar und gibt ausgeliehene Gegenstände zurück.
    Diese Regelung gilt nicht für Mitglieder des CSP und im Falle von Sondervereinbarungen. Beim CSP wird die Anwesenheit durch Eintragung in das Standjournal dokumentiert.